Historie
Vom Schmied mit Ideen zur Ideenschmiede
1909 gründete der Huf- und Wagenschmied Jacob Klos in Weidenau an der
Sieg in einem leerstehenden Lokomotivschuppen die erste Spezialfabrik
für Flansche und Winkelringe in Europa. Nach langen Versuchsarbeiten
gelang ihm als Erstem auf der Welt die Entwicklung einer
produktionsbereiten Planbiegemaschine, für die er 1921 die
Patenturkunde erhielt.
Sein 1936 patentiertes „Drehverbindungssystem Klos“, das als wichtiger
Meilenstein im Fahrzeugbau gilt, legte den Grundstein für eine ganze
Industrie. Für ein Schablonen-Baukastensystem, mit dem jeder gewünschte
Flanschdurchmesser zusammengesetzt werden konnte, erhielt er
Gebrauchsmusterschutz.
Sein Sohn Hermann Klos entwickelte Lösungsansätze und Machbarkeitsstudien für ein völlig neues Schweißverfahren ohne Zusatz von Fremdmaterial, das in Kooperation mit SIEMENS-SCHUCKERT zur ersten Abbrennstumpfschweißmaschine führte. Damit stießen die Produkte Flansche und Ringe in eine völlig neue Qualitätsdimension vor.
Seit Gründung von Europas erster Spezialfabrik zur Herstellung von Flansche und Ringe im Jahre 1909 bis zum heutigen Tag ist die gesamte Grundlage für die technische Entwicklung zur rationellen, präzisen und qualitativ hochwertigen Fertigung von Flanschen und Ringen eng mit dem Namen der Erfinderfamilie Klos verbunden.
Die Flanschenfabrik Hüttental, heute geleitet von Gerhard Klos, dem Enkel des Firmengründers und Erfinders Jacob Klos, ist der kompetente Partner für zukunftsweisende Lösungen in allen Bereichen, in denen höchste Qualität verlangt und Sicherheit garantiert werden muss.